Das strukturierte Bewerbermanagement

Aktualisiert: 27. Okt. 2021




| Das strukturierte Bewerbermanagement |
 

Jeder kennt es. Man bewirbt sich um eine Stelle, um einen Job, oder um ein Projekt und dann hört man einfach nichts mehr. Bei direkter Zusammenarbeit zwischen Selbstständigen finde ich das allerdings ein absolutes NoGo. #aufaugenhöhe



Ausgangssituation


Du suchst eine virtuelle Assistenz und eröffnet auf der Plattform deiner Wahl ein Gesuch und Ausschreibungstext. Daraufhin melden sich unzählige potentielle VA´s mit einem Pitch bei dir.


Artikeltipp: Die Vibes deines Suchtextes


Natürlich ist es eine Herausforderung jede Bewerberin, jeden Bewerber aufzuschreiben und da den Überblick zu behalten, doch diese Investition lohnt sich, denn es gibt nichts Schlimmeres als wütende Leute und schlechtes Gerede.


Denn es ist der erste Punkt auf der Wertschätzungsagenda, dass du dich zurückmeldest.

All die virtuellen Assistenten haben Zeit und Mühe investiert. Dein Gesuch gelesen, einen Pitch dazu formuliert und warten nun auf Antwort. Davon auszugehen, dass „Nicht melden“ gleichzusetzen ist mit einer Absage, wirft ein wirklich schlechtes Licht auf dich!


Was also kannst du dagegen tun?




Bewerbermanagement - Die Struktur


Suche dir ein Medium, indem du alle wichtigen Informationen der Bewerber einträgst.


Was sind wichtige Informationen?

Kontaktdaten (Name, Email, Telefonnr.)

Datum

Kanal (also wie dich die Bewerber kontaktiert haben "über email, als PN bei LinkedIn, Instagram usw.)


Wo trägst du diese Info nun ein?

Das kann eine Excelliste sein, ein Worddokument oder eine x-beliebige Notizapp.


Was ich persönlich empfehlen würde, ist ein Trelloboard.

Dort kannst du für den Auswahlprozess ein Board mit mehrere Spalten anlegen und für jeden Bewerber eine Karte erstellen.

Die Spalten kannst du mit „Bewerber“, „Anschreibn", „Kontaktiert“, „Absagen“ und „Erledigt“ beschriften und im nächsten Schritt deine Bewerber einsortieren.


Immer wenn eine neue Bewerbung rein kommt, legst du eine Karte an sofort, damit du es nicht vergisst!


Wenn dann eine Bewerberin für dich nicht passt, verschiebst du die Karte auf „Absagen“ so hast du genau im Überblick, wieviele Bewerbungen du dir noch ansehen musst, wen du alles kontaktieren willst und wem du eine Absage schicken willst.


So läufst du nicht Gefahr, dass du jemanden vergisst.




Der große Trugschluss


Einige denken wohl:


"Ach, das kann ich mir doch alles sparen. Ich melde mich einfach nicht und dann wird der Bewerber irgendwann schon merken, dass ich kein Interesse habe."


Das ist nicht nur unhöflich und unprofessionell, sondern auch ein zeitlicher Trugschluss, denn...


Ein Teil der Bewerber werden Nachhaken. Sie schicken dir also Emails, kontaktieren dich auf Instagram oder rufen dich an, um den Stand der Auswahl zu erfahren und das kostet nicht nur Zeit, sondern reißt dich gerade bei Anrufen auch aus deinem aktuellen Fokus.


Du führst also entweder das immerwieder gleiche Gespräch oder formulierst einzelne Antwortmails. Unterm Strich kann dich diese Vorgehensweise also noch mehr Zeit kosten.



 

Mein Motto ist immer: "Vorne investieren, um hinten zu sparen"


Im Sinne von... Vorne oder am Anfang Zeit zu investieren und eine funktionierende Struktur zu entwickeln, um hinten dann die Zeit für die Beseitigung von Chaos zu verhindern.

 

Ich hoffe, das ich dir mit meinen Tipps und Ansichten helfen konnte. Folge mir auch gerne auf Instagram.




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